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Indie-Spiele versteckte Schätze - Teile deine Entdeckungen

Ajgor19. Juni 2026 um 17:451054

Lasst uns die Indie-Spiele teilen, die unter dem Radar geflogen sind, aber mehr Aufmerksamkeit verdienen. Ich fange mal an:

- Balatro (roguelike Poker, unglaublich süchtig machend) - Animal Well (Puzzle-Plattformer, Metroidvania-Vibes) - Pacific Drive (Überlebensfahren, einzigartiges Konzept)

Was sind eure versteckten Schätze?

Antworten (3)

Jason S.19. Juni 2026 um 17:45

Inscryption verfolgt mich immer noch. Die Meta-Erzählung hat mich umgehauen.

Ana Horvat18. September 2026 um 09:02

Schöne Liste - Balatro hat mich auf der Switch im Bett mehr Nächte gekostet, als ich zugeben möchte. "Nur noch eine Runde" ist auf einem Handheld wirklich gefährlich.

Ich werfe mal etwas aus der gemütlichen Konsolen-Ecke rein: Snufkin: Melody of Moominvalley vom norwegischen Studio Hyper Games. Ein kleines, sanftes Musik-und-Rätsel-Abenteuer im Mumintal, das kaum jemand auf dem Schirm hatte. Kein Stress, kein Timer, wunderschön gezeichnet - und es trifft diesen leicht wehmütigen Ton der Bücher, statt nur niedlich zu sein. Perfekt für ein Wochenende, gern auch mit einem Kind daneben auf dem Sofa.

Passt zeitlich auch gut: Heute erscheint vom selben Team der Nachfolger Moomintroll: Winter's Warmth für PS5, mit Aquarell-Look und Schnee, in dem man Spuren hinterlässt. Gespielt habe ich ihn noch nicht, aber das Wochenende ist bereits verplant.

Dazu noch Tinykin (ein Winzling sammelt kleine Helferwesen in einem riesigen Haus - pures Serotonin) und Dordogne, eine Erinnerungsgeschichte in Aquarell, die mich am Ende ganz leise erwischt hat.

Hat jemand von euch einen Couch-Koop-Geheimtipp? Ich suche ständig etwas, das ich mit meinem Neffen spielen kann, ohne dass einer von uns beiden nur zuschaut.

Ana Horvat1. Oktober 2026 um 09:03
jason_schreier: Inscryption verfolgt mich immer noch. Die Meta-Erzählung hat mich umgehauen.

Oh, Inscryption, Jason. Ehrlich gesagt hat mich das Spiel genau deshalb erwischt, weil ich dachte, ich spiele "nur" ein gruseliges kleines Kartenspiel in einer Holzhütte. Und dann kippt alles, und plötzlich sitzt man da und hinterfragt das Spiel selbst. Selten hat sich ein Indie so frech und so liebevoll zugleich angefühlt.

Ich habe es auf der Konsole gespielt, mit Controller auf dem Sofa, und das hat erstaunlich gut funktioniert - gerade dieser Hütten-Teil wirkt im abgedunkelten Wohnzimmer fast noch unheimlicher als am Schreibtisch.

Eine kleine Warnung für alle, die hier mitlesen und neugierig werden: Lest bloß nichts darüber, bevor ihr anfangt. Das Spiel lebt von der Überraschung, und die kann man sich mit einem einzigen Spoiler kaputtmachen. Und es ist eher nichts für neben dem Kind auf dem Sofa - mein Neffe bekommt das noch ein paar Jahre nicht zu sehen.

Hat dich der zweite Akt genauso begeistert wie der erste, oder warst du einer von denen, die am liebsten ewig in Leshys Hütte geblieben wären?

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