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Total War: Warhammer 40,000 - neues Gameplay sieht atemberaubend aus, brutal für die GPU

Creative Assemblys Sprung ins düstere 41. Jahrtausend liefert Schlachten mit Zehntausenden Einheiten, planetenumspannende Kampagnen und vier Startfraktionen. Zudem bricht es eine lange Tradition der Reihe mit einem Konsolen-Launch am ersten Tag.

Marko Kovač

Marko Kovač

Monday, July 13, 2026

Total War: Warhammer 40,000 - neues Gameplay sieht atemberaubend aus, brutal für die GPU

Creative Assembly hat gerade einen neuen Gameplay-Blick auf Total War: Warhammer 40,000 veröffentlicht, und die Reaktion des Internets war praktisch einstimmig: Es sieht wunderschön aus und wird eure Grafikkarte wahrscheinlich zum Schmelzen bringen.

Zehntausende Einheiten auf dem Bildschirm

Das Hauptthema ist der Maßstab. Das Material zeigt Schlachten, in denen Zehntausende Einheiten gleichzeitig aufeinanderprallen - genau die Art von ausuferndem Gemetzel, für das die Total-War-Reihe bekannt ist, nun eingehüllt in düsteres Eisen und Bolter-Feuer des 41. Jahrtausends. Wenn ihr je Orks dabei zusehen wolltet, wie sie eine Space-Marine-Linie in Massen überrennen, verspricht dieses Spiel genau das.

Zum Start bekommt ihr vier Fraktionen: Space Marines, Orks, Aeldari und Astra Militarum. Jede wird um ihre eigene Lore und Identität herum gebaut, statt aus einer gemeinsamen Vorlage neu texturiert zu werden - die richtige Entscheidung, denn eine Space-Marine-Streitmacht sollte sich nicht wie ein Ork-Waaagh spielen.

Auch die Kampagnen-Ebene ist ehrgeizig. Statt einer einzigen Karte kämpft ihr über ganze Sonnensysteme, wobei einzelne Planeten den Besitzer wechseln - oder ganz vom Spielfeld getilgt werden - während der Krieg hin und her schwankt.

Der Teil, bei dem eure GPU weint

Hier ist der Haken, den jeder PC-Spieler sofort bemerkt hat: So viele Einheiten mit so viel Detail auf planetengroßen Schlachtfeldern zu rendern, wird brutal fordernd. Offizielle Systemanforderungen gibt es noch nicht, und ich erfinde keine Zahlen, aber derart dichte Grafik kommt selten billig. Wenn ihr eine ältere Karte habt, fangt schon mal an, mental zu budgetieren.

Die Kehrseite ist, dass die Engine Berichten zufolge von Grund auf mit moderner Hardware im Blick gebaut wird, was in der Regel bessere Mehrkern-CPU-Auslastung und mehr Spielraum für diese riesigen Einheitenzahlen bedeutet als bei den älteren Total-War-Warhammer-Titeln. Ob sich das in flüssige Frames oder ein Ruckelfest verwandelt, hängt von der Optimierung ab - und das ist das Einzige, was ein Vorab-Trailer niemals ehrlich zeigen kann.

Bruch mit einer Tradition der Reihe

Hier gibt es eine wirklich große Veränderung jenseits des Settings. Total War war immer eine PC-zuerst-Reihe (oft nur PC). Warhammer 40,000 bricht damit: Es erscheint am ersten Tag auf PS5 und Xbox Series X|S zusammen mit dem PC. Das ist ein Novum für die Reihe und prägt zwangsläufig, wie das Spiel gebaut wird - Controller-freundliche UI, Speicherbudgets der Konsolen, alles Drum und Dran.

Für PC-Puristen mag das wie ein Kompromiss klingen, aber von Anfang an für Konsolen zu entwickeln, kann auch ein stabileres, besser optimiertes Spiel über alle Plattformen hinweg bedeuten. Wir werden sehen.

Ein Release-Datum gibt es noch nicht, eine geschlossene Beta wird später erwartet, und tiefere Einblicke in Kampagne und Schlachten sind versprochen. Vorerst ist das eine sehr hübsche Absichtserklärung - und eine Warnung an alle, die noch an einer Mittelklasse-GPU festhalten, dass ein Upgrade am Horizont stehen könnte.

Bild: - EMR - / CC BY 2.0, source: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:E3_2011_-_Space_Marine_(5834920636).jpg