Battlefield 6 diese Woche: So spielt ihr es gratis auf PS5, Steam oder im Game Pass - und warum der 30-Dollar-Shortcut warten kann
Battlefield 6 ist ab 14. Oktober auf PS5 und ab 15. Oktober auf Steam kostenlos testbar, steckt jetzt im Game Pass, und EA verkauft ein 30-Dollar-Kit, das alle Waffen freischaltet. Welcher Weg sich lohnt, bevor ihr Geld ausgebt.
Jakov Mikelić
Wednesday, October 14, 2026

Siebzig Euro. So viel kostet Battlefield 6 auf Steam ein Jahr nach dem Launch noch immer zum Vollpreis - und genau diesen Betrag müsst ihr diese Woche nicht zahlen. Season 5 ist am 13. Oktober gestartet, und EA öffnet gleich drei Türen. Dazu kommt eine kostenpflichtige Abkürzung, an der ich einfach vorbeigehen würde.
Die Gratis-Zeitfenster nach Plattform
PS5: Die Testversion des vollständigen Spiels läuft vom 14. Oktober, 17:00 Uhr, bis zum 19. Oktober, 22:00 Uhr (MESZ). Fünf Abende - genug, um zu wissen, ob das euer Shooter ist.
Steam: einen Tag kürzer - vom 15. Oktober, 19:00 Uhr, bis zum 19. Oktober, 19:00 Uhr. Auf dem PC startet das Spiel nur mit aktiviertem TPM 2.0 und Secure Boot, also prüft das, bevor die Uhr läuft, nicht mittendrin.
Xbox: diesmal keine Testversion, dafür aus gutem Grund - Battlefield 6 ist seit dem 13. Oktober im Game Pass Ultimate und im PC Game Pass. Wer eines davon schon bezahlt, hat das Spiel. Punkt.
Der Haken an der Testphase: Sie gilt einmal pro EA-Konto. Verschwendet sie nicht an einem Sonntagnachmittag mit zwei freien Stunden. Und alles, was ihr während der Testphase im Ingame-Shop kauft, bleibt euch, wenn ihr das Spiel später kauft - das ist fair, aber auch genau der Grund, warum euch der Shop ständig vor die Nase gehalten wird.
Erwähnenswert ist auch: Anders als frühere Gratisphasen, in denen es nur den kostenlosen REDSEC-Battle-Royale mit abgespeckter Auswahl an Maps und Modi gab, bezeichnet EA das hier als Testversion des vollständigen Spiels. Ihr testet also tatsächlich das, wofür ihr zahlen würdet.
Die 30-Dollar-Frage
Mit Season 5 hat EA das Ultimate Shortcut Kit eingeführt: rund 30 Dollar, um sofort alle Waffen für alle vier Klassen auf 100 % Mastery freizuschalten. Shortcut-Kits gab es bei Battlefield schon früher, das ist also keine Überraschung - der Preis schon. Zum Vergleich: Das Hauptspiel war im Sale bereits zum halben Preis zu haben, und das ist ungefähr dasselbe Geld.
Meine Meinung: Wer über die Testversion oder den Game Pass einsteigt, weiß noch nicht, ob er im Dezember noch spielt. Ein Drittel eines Vollpreisspiels zu zahlen, um genau den Teil eines Shooters zu überspringen, der einem die Waffen beibringt, ergibt am ersten Tag wenig Sinn. Sinnvoll sein könnte es für Rückkehrer mit ein paar hundert Stunden, die den Grind auf neue Waffen schlicht hassen - und Season 5 bringt vier davon (Mk 24, MP RSPR, Z84M und ELR-40). Selbst dann würde ich auf einen Sale warten.
Also, welcher Weg?
Auf Xbox oder PC mit Game Pass: einfach spielen, es ist enthalten. Auf PS5: das fünftägige Fenster nutzen und, wenn es zündet, auf den nächsten Rabatt warten, statt direkt nach dem Test den Vollpreis zu zahlen. Auf Steam ohne Game Pass: Die Testversion ist euer Gratis-Check, danach geht der Preis zurück auf 69,99 Euro.
Noch ein Hinweis von Spielern, die schon eingestiegen sind: Quick Match steckt euch gern in Runden voller Bots. Gezieltere Serverwahl soll helfen - gut zu wissen, bevor ihr das Spiel nach einer leeren Lobby beurteilt.
Bild: James Pressley / CC BY-SA 4.0, source: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Battlefield_6.JPG