Dune: Awakening wird im November offline spielbar: jetzt solo starten oder bis Januar warten?
Der Offline-Einzelspielermodus kommt diesen Monat, die kostenlose Erweiterung Blood and Ice am 1. Dezember und das Kopieren von Charakteren im Januar. Welcher Charakter eure Stunden verdient und was Funcom noch nicht beantwortet hat.
Rene Sjeverac
Monday, November 2, 2026

Drei Termine, eine lästige Frage: Wenn ihr Dune: Awakening allein spielen wollt, in welchen Charakter steckt ihr jetzt eure Stunden?
Funcoms Fahrplan entscheidet das. Der Offline-Einzelspielermodus kommt im November, einen genauen Tag gibt es noch nicht. Die kostenlose Erweiterung Blood and Ice erscheint am 1. Dezember für PC, PS5 und Xbox. Im Januar 2027 folgen dann volles Crossplay und das Feature, das die ganze Rechnung ändert: das Kopieren von Charakteren, von Multiplayer-Servern in den Einzelspielermodus und vom Einzelspielermodus auf ausgewählte private oder selbst gehostete Server am PC.
Dieser letzte Teil ist die eigentliche Nachricht, und er geht unter dem Gerede über die neue Karte unter. Als der Solomodus im September startete, waren Einzelspieler-Charaktere von allem anderen abgeschottet. Wer einen anfing, musste das hinnehmen. Jetzt hat diese Mauer ein Datum, zumindest am PC.
Wohin mit euren Stunden
Ihr habt schon einen ernsthaften Multiplayer-Charakter. Bleibt, wo ihr seid. Fangt nicht solo von vorn an, nur weil offline nett klingt, denn genau dieser Charakter soll im Januar mit rüberkommen. Funcoms Beitrag sagt nicht, was ein kopierter Charakter behält, nur dass ihr euren Fortschritt im Einzelspielermodus fortsetzt. Ich würde das gern klar in den Patch Notes lesen, bevor ich der Kopie ein paar hundert Stunden anvertraue.
Ihr seid neu oder der MMO-Teil hat euch abgeschreckt. Startet noch heute im Einzelspielermodus. Es gibt keinen Grund, auf November zu warten: Der Modus hat bereits drei Schwierigkeitsvoreinstellungen, dazu manuelle Kontrolle über Dinge wie XP-Gewinn, Gegnerstärke und Erntegeschwindigkeit. Falls ihr am PC spielt und euch Freunde später auf einen privaten oder selbst gehosteten Server ziehen, bietet die Kopie im Januar einen Weg dorthin, mit einer Bedingung von Funcom: Der Server muss kopierte Charaktere zulassen. Das ist Opt-in, fragt also den Betreiber, bevor ihr damit plant.
Ihr spielt auf PS5 oder Xbox. Funcoms Beitrag nennt den Weg vom Einzelspielermodus auf Server nur für den PC, geht also davon aus, dass ein Solo-Charakter solo bleibt. Wenn auch nur die Chance besteht, dass ihr mit Freunden spielen wollt, startet auf einem Multiplayer-Server. Beim Kopieren vom Multiplayer in den Einzelspielermodus steht im Beitrag kein PC-Vermerk, diese Richtung sollte euch also offenstehen, und sie hält euch beide Optionen offen. Das Crossplay im Januar ist etwas anderes: Es ändert, mit wem ihr spielen könnt, nicht welchen Charakter ihr mitnehmen könnt.
Euch sind die offiziellen Server wichtig. Baut von Anfang an dort. Die angekündigten Wege sehen keinen Umzug von Solo-Charakteren auf offizielle Server vor, und ich halte das für richtig. Ein Charakter, der mit eigenen XP-Multiplikatoren hochgezogen wurde, hat in einem gemeinsamen PvP-Pool nichts verloren. Funcom hat das schon früher so gehalten: Offizielle Charaktere dürfen auf private Server wechseln, aber nicht zurück.
Ihr wollt vor allem auf dem Steam Deck spielen. Hier zahlt sich offline am meisten aus. Das Spiel ist Deck Verified, und ein Zug mit schlechtem Empfang ist genau der Ort, an dem eine Verbindungspflicht am meisten wehtut.
Was Funcom nicht gesagt hat
Die Ankündigung nennt den November und sonst sehr wenig. Kein Wort dazu, ob der Offline-Modus gelegentlich eine Online-Prüfung braucht oder ob etwas gestrichen wird. Die Erweiterung ist für alle Spieler auf allen Plattformen kostenlos, aber niemand hat klar gesagt, ob das Polar Sink schon am ersten Tag offline spielbar ist oder wie sich bezahlte Kosmetik ohne Verbindung verhält.
Leistungsversprechen gibt es ebenfalls keine, wer also bessere 1%-Lows durch Offline-Spiel verspricht, rät nur. Ob es einen Gewinn gibt, hängt davon ab, worüber der aktuelle Modus noch mit einem Server spricht. Ich glaube es, wenn ich die Frametimes geloggt habe.
Zum Dezember: Blood and Ice bringt eine gefrorene Karte mit den Biomen Tundra und Eiskappe, rund 35 Stunden Fortschritt und Kälteausrüstung, die Ressourcen braucht, die es nur dort gibt. Dazu kommt ein Kosmetik-Shop mit Outfits, Fahrzeugvarianten und Basis-Gegenständen, darunter Looks aus den Filmen. Bezahlte Skins, die kostenlose Karten finanzieren, sind ein Tausch, mit dem ich leben kann. Das rotierende Angebot gefällt mir nicht, denn es soll euch zum Sofortkauf bewegen. Laut Funcom macht ein späteres Update den gesamten Katalog dauerhaft verfügbar, Geduld kostet euch also nichts, es sei denn, ihr wollt unbedingt wie ein Filmstatist aussehen.
Karten und Skins werden die Schlagzeilen im Dezember bestimmen. Was noch zählt, wenn der letzte offizielle Server abgeschaltet ist, ist die Frage, ob dieses Spiel starten kann, ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen, und diese Antwort schuldet uns Funcom noch diesen Monat.
Bild: Clément Bardot / CC BY-SA 4.0, source: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dunes,_D%C3%A9sert_du_Thar.jpg



